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    <title>Abridge</title>
    <subtitle>Abridge es un tema de Zola rápido y liviano que utiliza HTML semántico, CSS ligero de clase abridge.css y JS no obligatorio.</subtitle>
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    <updated>2021-10-01T00:00:00+00:00</updated>
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        <title>Unser Stromtarif</title>
        <published>2021-10-01T00:00:00+00:00</published>
        <updated>2021-10-01T00:00:00+00:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/electricity-plan/">&lt;p&gt;Kürzlich haben wir bei unserem Energieversorger zu einem Stromtarif gewechselt, der Strom zu 100% aus Windkraft bezieht (Energi Fyn - NaturEl). Der Kostenunterschied zu unserem vorherigen Tarif war vergleichsweise gering (41 vs. 37 Öre&#x2F;kWh), und dennoch hat dies die Emissionen erheblich reduziert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin zwar nicht damit einverstanden, den Windkrafttarif emissionsfrei zu nennen, wie es Energi Fyn tut (da Produktion und Wartung von Windkraftanlagen in diesen Wert einfließen sollten), jedoch liegt der durchschnittliche CO2-Emissionswert von Offshore-Windkraft laut Wikipedia bei 12 g&#x2F;kWh angegeben und damit vermutlich wesentlich niedriger, als mit unserem bisherigen Tarif.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Nimmt man an, dass Energi Fyn hauptsächlich Offshore-Windparks mit einem durchschnittlichen technologischen Niveau nutzt und dann mittelhohe Emissionswerte verursacht, entspricht dies immer noch einer sehr signifikanten Verringerung der verursachten CO2-Emissionen pro kWh von 383 g (unser vorheriger Plan) auf nur 12 g.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Anfänger-Leitfaden für das Fediverse</title>
        <published>2020-07-26T00:22:23+01:00</published>
        <updated>2020-07-26T00:22:23+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/fediverse-intro/">&lt;p&gt;Hier hab ich mal ein paar Sätze aufgeschrieben für all diejenigen, die ich davon überzeugen möchte, in das &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Fediverse&quot;&gt;freie, verteilte, dezentrale soziale Netzwerk &quot;Fediverse&quot;&lt;&#x2F;a&gt; umzuziehen und die monetarisierten und zentralisierten sozialen Netzwerke wie Facebook und Co. hinter sich zu lassen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich werde diesen Leitfaden immer mal wieder aktualisieren, wenn mir neue wichtige Details einfallen. Platzhalter in [] an verschiedenen Stellen signalisieren, dass ich bisher zu faul war&#x2F;keine Zeit hatte, den betreffenden Inhalt zu schreiben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;[Todo: warum überhaupt wechseln? Was ist denn so schlecht an Facebook&#x2F;Twitter?]&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-dezentrale-soziale-netzwerk-fediverse&quot;&gt;Das dezentrale soziale Netzwerk &quot;fediverse&quot;&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Ganz allgemein muss man sich - wenn man von zentralen Netzwerken wie Facebook oder Twitter kommt - erstmal an die dezentrale Natur vom &quot;fediverse&quot; gewöhnen. Dezentral bedeutet, dass nicht alle Benutzer&#x2F;Profile auf einem Server lokalisiert sind (wie zB auf facebook.com), sondern &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;fediverse.network&#x2F;&quot;&gt;auf verschiedene Intanzen verteilt sind&lt;&#x2F;a&gt;. Diese Instanzen können dann miteinander reden, damit sich Benutzer verschiedener Instanzen dann zum Beispiel gegenseitig als Kontakte hinzufügen können oder sich Nachrichten schreiben können.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h3 id=&quot;unterteilung-der-fediverse-instanzen-auf-thematischer-ebene&quot;&gt;Unterteilung der fediverse Instanzen auf thematischer Ebene&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Es gibt thematisch gesehen ganz verschiedene Instanzen. Viele haben sich auf ein oder wenige Themen spezialisiert, sodass sich dort überwiegend Benutzer anmelden, die diese Themen dann auch interessieren. Beispiele für solche spezialisierten Instanzen sind:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;scholar.social für Wissenschaft&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;social.tchncs.de &#x2F; chaos.social für IT&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;wandering.shop für boardgames&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;mastodon.art für gemalte&#x2F;gezeichnete Kunst&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;write.as für geschriebene Kunst&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Abgesehen davon, gibt es Instanzen auf denen es prinzipiell um alles gehen kann. Wer sich hier anmeldet, ist sehr wahrscheinlich hauptsächlich an Alltagsthemen interessiert. Beispiele für solche Instanzen hierfür sind&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;mastodon.social&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;diasp.org&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;libranet.de&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Und außerdem gibt es noch private Instanzen (wie zB meine eigene unter friendica.cwiwie.org). Da aber jeder seine eigene Instanz einrichten und sich mit anderen Instanzen verknüpfen kann, ist der Phantasie hier eigentlich auch keine Grenze gesetzt: Jede Person oder jede Gruppe von Leuten könnte ihre eigene Instanz eröffnen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h3 id=&quot;unterteilung-auf-technologischer-ebene-verwendete-software&quot;&gt;Unterteilung auf technologischer Ebene (verwendete Software)&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Neben der thematischen Unterteilung der Instanzen, kann man sie auch anhand der genutzten Software unterscheiden: Die Instanzen des fediverse verwenden nämlich verschiedene Software-Platformen, die sich - solange sie die selbe &quot;Sprache&quot; (Protokolle) sprechen - miteinander verknüpfen können. Einige Beispiele solcher Platformen sind:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;mastodon&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;diaspora&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;pixelfed&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;friendica (wie zB meine Instanz unter friendica.cwiwie.org)&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;PeerTube&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Funkwhale&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;WriteFreely (wie zB dieser Blog)&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Diese Platformen bieten unterschiedliche Funktionalitäten, weil sie auf verschiedene Nutzungsszenarien spezialisiert sind. Mastodon beispielsweise dient dem Posten und Kommentieren von Kurznachrichten (wie Twitter), friendica hingegen ähnelt eher facebook, wo längere Posts geteilt werden. Dann gibt es noch Platformen, die sich nicht auf das Medium Text, sondern auf Bild (pixelfed), Video (PeerTube), oder Musik (Funkwhale) spezialisieren. Wie stark integriert die verschiedenen Platformen miteinander kommunizieren können (zB Musik und Text) ist individuell unterschiedlich.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Diese dezentrale Natur macht das fediverse robuster gegenüber Zensur, und verringert außerdem das Missbrauchspotential durch Instanz-Admins, da jeder Admin nur über viel weniger Daten verfügt (da weniger Benutzer auf seiner Instanz), als das auf zentralisierten Platformen wie facebook.com der Fall ist.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Neben diesen Vorteilen, gibt es auch Nachteile der dezentralen Struktur, und diese sind meiner Meinung nach in erster Linie&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;fehlen einer allumfängliche Suchfunktion, die alle Benutzer auf allen Instanzen findet&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;es dauert tendentiell etwas länger Kontakte zusammenzusuchen. Man findet Kontakte hauptsächlich über die Kontaktlisten von Kontakten die man bereits hat.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;global betrachtet, sind dezentrale Netzwerke weniger effizient (und verbrauchen daher mehr Strom als effiziente zentralisierte Netzwerke), und duplizieren mehr Daten (belegen also global mehr Datenträgerspeicher).&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-einstieg-in-das-fediverse&quot;&gt;Der Einstieg in das fediverse&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wenn man in das fediverse einsteigen möchte, dann muss man sich aufgrund der dezentralen Struktur also erstmal für eine Instanz entscheiden und dort einen Account anlegen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Hat man das getan, sucht man sich erste Kontakte zusammen und fügt sie seiner Kontaktliste hinzu. Hier kann der Anfang schwer sein, wenn man niemanden aus dem
realen Leben kennt, der bereits im fediverse ist. Mir half hier, mich nach Kontakten auf themenspezialisierten Instanzen umzuschauen. Hat man die ersten Kontakte gefunden, geht es danach schneller voran.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Bislang sind längst nicht so viele Leute oder Organisiationen im fediverse präsent, wie auf klassischen Platformen wie facebook.com, aber die Zahl wird stetig größer. Ich denke mal, insbesondere datenschutzaffinere, und techikaffinere Menschen &#x2F; Organisationen zieht es hier stark hin. Abgesehen davon natürlich auch diejenigen, die von Zensur betroffen sind oder Minderheitengruppen angehören.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>streb&#x27; danach</title>
        <published>2020-06-26T00:22:23+01:00</published>
        <updated>2020-06-26T00:22:23+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/gedicht-streb-danach/">&lt;p&gt;Streb&#x27; danach&lt;br &#x2F;&gt;
Wie sie auch damals schon alle taten&lt;br &#x2F;&gt;
In letzter und vorletzter Generation&lt;br &#x2F;&gt;
Nach der Erfüllung.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Tu&#x27; was dir &lt;em&gt;jetzt&lt;&#x2F;em&gt; wichtig ist.&lt;br &#x2F;&gt;
Denn in 50 Jahren wird dein Kind sitzen&lt;br &#x2F;&gt;
Und deine Taten hinterfragen bei leuchtenden Dias.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Was sie alle aus Überzeugung taten&lt;br &#x2F;&gt;
Ohne dass ich es sah und wusste.&lt;br &#x2F;&gt;
Was tu&#x27; ich, das meiner ebenso authentisch ist?&lt;br &#x2F;&gt;
Alsdass in 50 Jahren meine Kinder sitzen und finden, ja das macht Sinn.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Und so wird dein Kind nicht das selbe&lt;br &#x2F;&gt;
So wie du vor 50 Jahren tun.&lt;br &#x2F;&gt;
Doch das wichtige zur Erfüllung, und wird seinerseits ein Vorbild sein.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Vogelbeobachtungen</title>
        <published>2020-05-10T00:22:23+01:00</published>
        <updated>2020-05-10T00:22:23+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/vogel-sichtung/">&lt;p&gt;Nachdem wir hier in einem ländlicheren, stark landwirtschaftlich genutzten Vorstadtgebiet auf Jütland im Winter fast nur Krähen und Elstern zu Besuch hatten, sehe ich in letzter Zeit erfreulicherweise auch einige kleinere Vögel, zB. Bachstelzen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;rnd.cwiwie.org&#x2F;assets&#x2F;writefreely&#x2F;whiwag.jpg&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Den Schweregrad der Neurodermitis auf dem Handy protokollieren</title>
        <published>2017-06-18T23:31:35+01:00</published>
        <updated>2017-06-18T23:31:35+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/neurodermitis/">&lt;p&gt;SCORAD (SCORing Atopic Dermatitis) ist ein Score, der den Schweregrad von Neurodermitis in einem numerischen Wert festhält. SCORAD wurde 1993 von der European Task Force on Atopic Dermatitis publiziert. &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.ncbi.nlm.nih.gov&#x2F;pubmed&#x2F;8435513&quot;&gt;[1]&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der SCORAD-Score berücksichtigt die Schwere der Neurodermitis (&quot;Intensity&quot; = Intensität), den Ausbreitungsgrad über den Körper (&quot;Extent&quot; = Ausmaß), sowie die Schwere von Schlaflosigkeit und Juckreiz. Der SCORAD-Score kann online berechnet werden. &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;adserver.sante.univ-nantes.fr&#x2F;Compute.html&quot;&gt;[2]&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise sollte der SCORAD-Score jedoch vom Arzt berechnet und ausgewertet werden, da der Patient Schwierigkeiten haben könnte, die berücksichtigten Werte objektiv zu ermitteln. Um dem Patient zu ermöglichen auch selbst einen SCORAD zu berechnen, hat die European Task Force on Atopic Dermatitis 2011 einen patientenorientierten SCORAD-Score publiziert, den PO-SCORAD. &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.ncbi.nlm.nih.gov&#x2F;pubmed&#x2F;21414011&quot;&gt;[3]&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dieser PO-SCORAD kann vom Patienten entweder mit Hilfe von Formularen oder Software selbst berechnet werden. &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;www.fondation-dermatite-atopique.org&#x2F;en&#x2F;healthcare-professionals-space&#x2F;po-scorad&quot;&gt;[4]&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Manche verfügbaren Programme zur Berechnung des PO-SCORAD erlauben auch die Anfertigung eines Zeitprotokolls des Schweregrades der Neurodermitis, so beispielsweise die Android App PO-Scorad. &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;play.google.com&#x2F;store&#x2F;apps&#x2F;details?id=com.myguard.poscorad.pad&amp;amp;hl=en&quot;&gt;[5]&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;weitere-informationen&quot;&gt;Weitere Informationen&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;https:&#x2F;&#x2F;en.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;SCORAD&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;http:&#x2F;&#x2F;www.poscorad.com&#x2F;page_uk.html&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;http:&#x2F;&#x2F;www.fondation-dermatite-atopique.org&#x2F;en&#x2F;healthcare-professionals-space&#x2F;po-scorad&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
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        <title>Erweiterung von powernapd um einen &#x27;File-Change-Monitor&#x27;</title>
        <published>2017-02-25T23:34:42+01:00</published>
        <updated>2017-02-25T23:34:42+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/powernapd/">&lt;p&gt;Ich habe zur Zeit einen alten Laptop als Server bei mir zu Hause eingerichtet. Ich benutze ihn als File-Server, sowie Medien-Server. Er ist schon relativ Strom-sparsam, allerdings habe ich auch 3 USB Festplatten an ihn angeschlossen und alles in allem verbrauchen Laptop und Platten etwa 35 Watt im Leerlauf. Deshalb fand ich es erstrebenswert, den Laptop bei Nichtbenutzung in den Standby schalten zu lassen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem dabei: Er soll sich nicht in den Standby versetzen, wenn ich Medien von ihm streame oder anderweitig irgendwelche Services verwende.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das kleine Tool powernapd ist dafür bestens geeignet. Es erlaubt, den Standby an bestimmte Bedingungen zu knüpfen. Beispielsweise, dass der Server-Load nicht über einem bestimmten Schwellwert liegen darf oder keine eingehende SSH-Verbindung bestehen darf.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine meiner Services die ich auf dem Laptop hoste ist &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;tt-rss.org&quot;&gt;tt-rss&lt;&#x2F;a&gt;, ein Feed-Aggregator der einen Web-Service mitbringt. Leider ist in der Funktionalität von powernapd kein Monitor enthalten, der Web-Server Aktivität überwacht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe deshalb &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;github.com&#x2F;wiwie&#x2F;powernap&quot;&gt;einen Monitor geschrieben&lt;&#x2F;a&gt;, der das Änderungsdatum einer Datei überwacht und den Rechner nur dann in den Standby versetzt, falls die Datei sich nicht ändert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesem Monitor überwache ich nun das Zugriffsprotokoll von meinem tt-rss Apache VirtualHost und kann somit Feeds lesen, ohne Zeitdruck und ohne, dass sich der Laptop in den Standby versetzt :-)&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
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        <title>Feature-Wunsch: Priorisierung von Information</title>
        <published>2015-12-29T23:46:41+01:00</published>
        <updated>2015-12-29T23:46:41+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/feature-wunsch-information-prio/">&lt;p&gt;Ich möchte meinen Blog in Zukunft als Platform für Ideen nutzen, die ich selbst gerne implementiert sähe, zu deren Umsetzung mir jedoch die Zeit fehlt. Gerne würde ich an dieser Stelle sehen, wie ihr den vorgestellten Wunsch realisiert habt oder wie ihr ihn lösen würdet. Kommentare und Ideen sind gerne gesehen! Vielleicht habt ihr auch bessere Ideen &#x2F; Ansätze, die den vorgestellten Wunsch überflüssig machen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wunsch&quot;&gt;Wunsch&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;rnd.cwiwie.org&#x2F;assets&#x2F;writefreely&#x2F;priorities-1.png&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Wunsch, den ich vorstellen möchte ist, erhaltene Informationen zu priorisieren. Die Unmengen an Informationen, in Form von beispielsweise e-Mails oder Feeds, die auf mich einprasseln führen bei mir oft zu einer Überforderung, alle Informationen durchzugehen und sinnvoll auszusortieren. Ich hätte gerne eine semi-automatisierte Lösung, die durch Training durch mich meine Prioritäten lernt und anschließend neue Informationen entsprechend klassifiziert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe bereits von Googlemails “Priority Inbox” gehört. Jedoch würde ich meine Daten ungern aus der Hand geben. Ich verwende seit langem Thunderbird und würde aus diesem Grund ein Thunderbird Addon bevorzugen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;losungsvorschlag&quot;&gt;Lösungsvorschlag&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Mein intuitiver Ansatz wäre folgender:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verwende einen Klassifikator&#x2F;Predictor, um für eine eingehende Information eine Priorität vorherzusagen. Ein simpler Ansatz wäre ein Naive Bayes Klassifikator.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Trainiere den Klassifikator mit meinen eigenen Prioritäten: Eingehende e-Mails werden entweder auf einer kontinuierlichen Skala (von minimaler bis maximaler Priorität) oder in Kategorien (zwischen Wichtig, Interessant, ..., Unwichtig) bewertet. Im Falle eines Naive Bayes Klassifikators wird die eingehende e-Mail in ihre Einzelwörter zerlegt, und für jedes Wort die Wahrscheinlichkeit aktualisiert, dass sie Teil einer e-Mail ist, die der gewählten Priorität zugeordnet wird.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Neue eingehende e-Mails werden dann basierend auf den Wahrscheinlichkeiten der Einzelwörter in bestimmte Klassen zugeordnet.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Alternativ zum Naive Bayes Klassifikator, und von mir eigentlich bevorzugt, könnte man einen Predictor verwenden, der Prioritäten einer kontinuierlichen Prioritäten-Skala vorhersagt. Beispielsweise ein Lineares Regressions Modell.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem wird beim Einzelwort-Klassifikator vernachlässigt, dass Kombinationen von Wörtern andere Bedeutungen (sprich Prioritäten) haben könnten, als die der Einzelwörter. Dies könnte in komplexeren Modellen berücksichtigt werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;quick-dirty&quot;&gt;Quick &amp;amp; Dirty&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Ich behelfe mir nun notdürftig, indem ich meine e-Mails &#x2F; Feeds in 5 Klassen (Tags) einordnen lasse. Dazu verwende ich das TaQuilla Addon für Thunderbird, welches mithilfe eines Naive Bayes Klassifikators und der Einzelwörter der Mails &#x2F; Feeds Wahrscheinlichkeiten für jeden Tag vorhersagt und dann die Mails automatisch entsprechend tagged. Dies funktioniert aus den oben genannten Gründen semi-gut. Häufiges Problem ist, dass für eine Mail &#x2F; einen Feed mehrere Prioritäten verhergesagt werden. Außerdem werden Wort-Kombinationen nicht berücksichtigt.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Feature-Wunsch: Netzwerk der Dinge</title>
        <published>2015-12-29T23:42:14+01:00</published>
        <updated>2015-12-29T23:42:14+01:00</updated>
        
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          </name>
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/feature-wunsch-netzwerk-der-dinge/">&lt;p&gt;Ich bin ein Fan vom “Herumstöbern” und dem Finden neuer, interessanter Dinge. Das passiert oft “im Fluss” im Netzwerk: Man mag Seite X, dort ist Person Y verlinkt. Also liest man sich deren Beiträge mal etwas genauer durch. Das Internet bietet prinzipiell beste Voraussetzungen zum Herumstöbern und kreativ werden. Eine schier unendliche Menge an Dingen, die es kennenzulernen gilt. Ebenso, das Potential des Vernetzens mit anderen Menschen ist groß. Diesen Aspekt werde ich jedoch in einem folgenden Wunsch-Post beleuchten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wunsch&quot;&gt;Wunsch&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;rnd.cwiwie.org&#x2F;assets&#x2F;writefreely&#x2F;dingenetzwerk.png&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich würde mir ein Werkzeug wünschen, das es mir erlaubt, verwandte Dinge im Internet aufzuspüren. Ich finde Ding X klasse und bin auf der Suche nach ähnlichen Dingen, von denen ich mir erhoffe, dass ich sie ebenso toll finde. Dafür ist das Internet doch wie geschaffen: Dinge werden beschrieben, und von Menschen verlinkt. Jedoch scheint mir das klassische “Finden”-Werkzeug (die Suchmaschine) hier zu fokussiert auf das Finden einzelner Dinge, die einer bestimmten Beschreibung folgen. Das Finden von Vergleichbarem zu einer gegebenen Sache ist dagegen nicht vorgesehen. Beispielsweise weiß ich, dass ich Musiker M mag, also suche ich nach ähnlichen Künstlnern in der Hoffnung, dass sich darunter auch einige Perlen verbergen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Prinzip “Person X und Y mögen ähnliche Dinge, also können sie ihr Interessens-Netzwerk ergänzen “, finde ich äußerst überzeugend. Im Internet fehlt mir bis dato jedoch das passende Werkzeug, um es zu praktizieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;was-existiert&quot;&gt;Was existiert?&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;alternativeto.net&#x2F;&quot;&gt;Eine Website im Netz&lt;&#x2F;a&gt; erlaubt es, eine Software einzugeben, um Alternativen ausfindig zu machen. Etwas vergleichbares suche ich für beliebige Dinge: Gemälde, Geschichten, Bücher, Lieder, Ideen, …&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Knowledge Graph von Google müsste unter der Haube genau dies sein. Aber aus mir unerfindlichen Gründen, gibt es keinen öffentlichen Zugang zum Graph selbst.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;losungsvorschlag&quot;&gt;Lösungsvorschlag&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Das ganze sollte über eine Website mit Datenbank einfach zu lösen sein:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Implementiere eine Datenbank, die eine Liste von Dingen und deren Vernetzungen beinhaltet.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Registrierte Personen sollten Dinge vernetzen können.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Besucher der Website werden mit einem Suchfeld präsentiert, über das sie nach einem Ding suchen können.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Als Suchergebnis erhalten sie entweder eine Visualisierung des gefundenen Dings, mitsamt der Dinge mit denen es vernetzt wurde, oder die Möglichkeit, das Ding selbst in die Datenbank einzutragen.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Visualisieren könnte man das Suchergebnis entweder als Liste oder als Graph.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Verfeinern kann man die Vorschläge zu ähnlichen Dingen, indem man nicht nur diejenigen Dinge zeigt, die zueinander vernetzt wurden, sondern die insgesamt zu ähnlichen Dingen vernetzt wurden.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
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        <title>Feature-Wunsch: Soziales-Netzwerk Revised</title>
        <published>2015-12-29T23:37:42+01:00</published>
        <updated>2015-12-29T23:37:42+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/feature-wunsch-social-network/">&lt;p&gt;Soziale Netzwerke sind stark fokussiert auf das Prinzip “der Freund deines Freundes ist dein Freund”. Das bedeutet grundsätzlich, dass man in sozialen Netzwerken häufig Personen wiederfindet, die man sowieso schon aus dem realen Leben kennt. Genau aus dem Grund, weil das soziale Netzwerk wie wir es im Internet finden, ziemlich genau dem Schema des realen sozialen Netzwerkes entspricht.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Potential des Internets wird hier nicht erschöpft, da im Gegensatz zur Realität keine physikalischen Grenzen gegeben sind. Vorausgesetzt das Gegenüber lebt an einem Ort mit Internetanschluss besteht prinzipiell die Möglichkeit, sich mit dieser Person zu vernetzen. Und dazu sind absolut keine Überschneidungen im realen sozialen Netzwerk nötig.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wunsch&quot;&gt;Wunsch&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Ich würde mir ein soziales Netzwerk wünschen, das den Fokus auf die gemeinsamen Dinge und Interessen legt. Mögen zwei Personen die selben Dinge, kann man sie sich gegenseitig als Freund vorschlagen. Mit der entsprechenden Auflistung der gemeinsamen Interessen. Hier könnte man als Basis ein Netzwerk der Dinge verwenden (siehe &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;blog.cwiwie.org&#x2F;feature-wunsch-netzwerk-der-dinge&quot;&gt;https:&#x2F;&#x2F;blog.cwiwie.org&#x2F;feature-wunsch-netzwerk-der-dinge&lt;&#x2F;a&gt;) und diejenigen Personen auflisten, die ähnliche Dinge miteinander vernetzt haben. Je ähnlicher zwei Personen die Zusammenhänge (Vernetzungen) zwischen den Dingen wahrnehmen, desto ähnlicher sind sie sich im Denken. Ein meiner Meinung nach vielversprechender Ansatz, um Menschen miteinander zu verbinden.&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Tolerance (Open Borders)</title>
        <published>2015-11-22T23:55:37+01:00</published>
        <updated>2015-11-22T23:55:37+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/tolerance/">&lt;h2 id=&quot;update&quot;&gt;Update:&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Leider sind aufgrund eines Bugs (shit happens) eure getippten Nationalitaeten nicht in der Datenbank gespeichert worden; nur eure Antworten auf die Fragen. Wir bitten euch deshalb, den Fragebogen nochmals zu wiederholen. Eure Antworten kennt ihr ja noch – es sollte also schnell gehen. Sorry &amp;amp; Vielen Dank!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;generelle-idee&quot;&gt;Generelle Idee&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Vor ein oder zwei Monaten hatte ich folgende Idee:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine Website mit einer Umfrage zu bauen, auf der Menschen aus allen Teilen dieser Welt Fragen beantworten sollen, die eine lebensbedrohliche Situation beschreiben und einige Antwortmoeglichkeiten aufzeigen. Der Sinn dahinter ist recht einfach: Ich wollte zeigen, dass alle Menschen sich so oder so aehnlich verhalten wuerden wie die Fluechtlinge, die gerade aus Laendern, in denen Krieg herrscht, fluechten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Witz an der Sache: Nachdem auf der Website 10 Fragen beantwortet wurden, werden 10 Fragen-Antwort-Paare von einer anderen Person praesentiert und es soll deren Nationalitaet (entsprechender Kontinent) erraten werden.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich schlug die Idee &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;yhaupenthal.org&quot;&gt;Y.&lt;&#x2F;a&gt; vor, weil ich dachte dass wir das gut zusammen aufbauen koennten :-) Er mochte die Idee und wir diskutierten, wie man die Idee am besten realisiert.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Im Kern: Wir denken, dass man die Nationalitaet der teilnehmenden Personen aus den gegebenen Antworten nicht ableiten kann und hoffen mit unserer Website verdeutlichen zu koennen, dass Menschen unterschiedlicher Nationalitaet bei existentiellen Fragen meist der gleichen Meinung sind.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Um dies auf der Website noch zu verdeutlichen, visualisieren wir die Prozentzahl der korrekt und inkorrekt geratenen Nationalitaeten (Kontinente) in einem Chart an.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;rnd.cwiwie.org&#x2F;assets&#x2F;writefreely&#x2F;tolerance.png&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;open-borders&quot;&gt;Open Borders&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Da wir gedenken in Zukunft noch weitere solcher Projekte zu starten, haben wir uns kurzerhand “Open Borders” getauft. Unter diesem Namen werden wir in Zukunft weitere Projekte veroeffentlichen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;wolke.cwiwie.org&#x2F;s&#x2F;DqJLANn4YFa3xKL&#x2F;preview&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;designphase&quot;&gt;Designphase&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Die Idee dahinter war also recht klar, und wir fingen damit an, auf einem &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;pad.riseup.net&#x2F;&quot;&gt;Pad bei Riseup&lt;&#x2F;a&gt; ein paar Szenarios zu entwickeln, mit den dazugehoerigen Antwortmoeglichkeiten.
Noch am selben Tag machten wir uns Gedanken, welches System wir nutzen wollen und wo wir es hosten koennen. Yannic schlug &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.limesurvey.org&#x2F;&quot;&gt;Limesurvey&lt;&#x2F;a&gt; und erstmal seinen Server vor. Gesagt, getan, wir installierten Limesurvey, kamen aber recht sehr schnell zu dem Schluss, dass das nicht das richtige Tool unserer Wahl ist. Limesurvey war zu sehr zugeschnitten auf klassische Umfragen. Unsere Idee vor dem Stellen einer Frage zunaechst die Situation ausfuehrlich zu beschreiben um Mitgefuehl zu erzeugen liess sich hiermit nicht realisieren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Deshalb entschloss ich mich in den Tagen darauf, das ganze selbst in Ruby-on-Rails zu basteln, und erstellte ein Repository &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;github.com&#x2F;openborders&#x2F;tolerance&quot;&gt;bei GitHub&lt;&#x2F;a&gt;. Nach einigen Tagen Coden gab es schon eine erste Version lokal, die wir dann ein wenig austesteten und schonmal sehr cool fanden. Wegen Zeitmangel baute ich ich erst ein paar Wochen spaeter nochmal weiter und hatte recht schnell eine erste Version fertig, die zur Veroeffentlichung bereit war.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Als groesste Herausforderung dabei stellte sich heraus, dass wir keine&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Literaren&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Grafiker oder&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Psychologen sind.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Wir mussten deshalb unseren Perfektionismus etwas zuegeln und einige Situationsbeschreibungen, Fragen und Antworten haetten deshalb wahrscheinlich besser formuliert werden koennen. Wir entschlossen uns dann, eine erste Version recht schnell zu veroeffentlichen (auch da zur Zeit das Fluechtlings-Thema so stark debatiert ist), und auf der Website Leute zum Mitmachen aufzurufen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ruby-on-rails-app&quot;&gt;Ruby on Rails App&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Da &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Ruby_on_Rails&quot;&gt;Ruby on Rails&lt;&#x2F;a&gt; auf dem &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;Model_View_Controller&quot;&gt;MVC&lt;&#x2F;a&gt; (Model-View-Controller) Designmuster basiert, koennen die Einheiten, die in der App modelliert werden sollen, direkt umsetzen. Sie besteht deshalb aus den folgenden Modellen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;User&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Situation&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Question&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Answer (UniversalAnswer)&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Nationality&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Continent&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Survey&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Zwischen diesen Modellen gibt es die folgenden Beziehungen (png generiert aus modes.dot, welche wiederum mit dem Ruby-Gem railroady aus meinem RoR Model Definitionen generiert wurde):&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;wolke.cwiwie.org&#x2F;s&#x2F;kDXQY6ssD4wzXPy&#x2F;preview&quot; alt=&quot;UML Diagram der RoR Modelle generiert mit railroady&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Fuer die Templates verwenden wir &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;getbootstrap.com&#x2F;&quot;&gt;Twitter Bootstrap&lt;&#x2F;a&gt;, sodass das ganze schon direkt recht ansehnlich aussieht. Wir nutzen (wegen Einfachheit) &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;de.wikipedia.org&#x2F;wiki&#x2F;SQLite&quot;&gt;SQLite&lt;&#x2F;a&gt; fuer die Datenbank und die JavaScript Library&lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;www.highcharts.com&#x2F;&quot;&gt;Highcharts&lt;&#x2F;a&gt; zum Visualisieren der Verteilung richtig geratener Nationalitaeten. Zu Beginn des Surveys versuchten wir im Stil von “&lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;www.stanleyparable.com&#x2F;&quot;&gt;The Stanley Parable&lt;&#x2F;a&gt;” mit einem Erzaehler namens “Line” etwas Emotion zu erzeugen. Da wir keine Schriftsteller sind, ist fraglich ob uns das so gut gelungen ist ?&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;wolke.cwiwie.org&#x2F;s&#x2F;KiLnQ73pk4AZEqa&#x2F;preview&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;wolke.cwiwie.org&#x2F;s&#x2F;cEkXX8DHE86ozD3&#x2F;preview&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wir suchen u.a. daher nach &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;tolerance.cwiwie.org&#x2F;contacts&quot;&gt;Unterstuetzung&lt;&#x2F;a&gt;!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Yannic richtete die App dann auf seinem Server ein und startete – mit einem Fehler. Nachdem wir ein paar Tage nichts weiter daran gemacht haben, fanden wir den &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;github.com&#x2F;openborders&#x2F;tolerance&#x2F;commit&#x2F;0204f2804fceba9504f71808410e23dfd33d4b3e&quot;&gt;sehr dummen Bug&lt;&#x2F;a&gt; (falsche IDs in der DB seed.rb) und die Seite ging online.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;selbst-werbung&quot;&gt;Selbst-Werbung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Wir kommunizierten das ganze auf &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;twitter.com&#x2F;WiwieWiwiec&#x2F;status&#x2F;666020359557292032&quot;&gt;Twitter&lt;&#x2F;a&gt; und &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.facebook.com&#x2F;christian.wiwie&#x2F;posts&#x2F;961511067255092&quot;&gt;Facebook&lt;&#x2F;a&gt;. Wir bekamen sofort positives Feedback, und dass die Idee&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;“awesome”
— Facebook user (a.k.a Nicky Cordua Mattsson)&lt;&#x2F;blockquote&gt;
ist. Dennoch: Bislang hat leider kaum jemand abgestimmt. Der Erfolg unseres Projekts haengt jedoch leider davon ab, dass wir genuegend Teilnehmende haben.
Daher schreiben wir hier noch einmal etwas ausfuehrlicher darueber und hoffen, dass ein paar von euch unsere Idee cool finden und [am Projekt](http:&#x2F;&#x2F;tolerance.cwiwie.org&#x2F;) teilnehmen bzw. es weiterverbreiten.
&lt;p&gt;Hier nochmal der Aufruf von der Projekt-Website:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https:&#x2F;&#x2F;wolke.cwiwie.org&#x2F;s&#x2F;TWq7FZpXjpbCTsB&#x2F;preview&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Links: &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;tolerance.cwiwie.org&quot;&gt;http:&#x2F;&#x2F;tolerance.cwiwie.org&lt;&#x2F;a&gt; oder &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;tolerance.yhaupenthal.org&quot;&gt;http:&#x2F;&#x2F;tolerance.yhaupenthal.org&lt;&#x2F;a&gt;
(demnaechst dank &lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;letsencrypt.org&#x2F;&quot;&gt;Let’s Encrypt&lt;&#x2F;a&gt; dann auch mit einem SSL-Zertifikat)&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Danke! :-)&lt;&#x2F;p&gt;
</content>
        
    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Entrümpeln mit find, grep und gawk</title>
        <published>2015-06-09T22:44:20+01:00</published>
        <updated>2015-06-09T22:44:20+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/cleanup/">&lt;p&gt;Nachdem gestern der Ubuntu-Upgrade-Prozess (mal wieder) die Ubuntu Installation auf meinem alten Laptop zerschoss, hatte ich vor der Neuinstallation noch Gelegenheit, Sicherungen der wichtigsten Ordner anzulegen. Dabei stellte ich fest, dass die Ordner viel größer waren, als erwartet und dies überwiegend bedingt durch überflüssige Dateien, die ich ewig nicht mehr angerührt hatte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mich packte der Aufräumwahn und ich suchte nach einem simplen Tool, welches mir anzeigt, in welchen Ordnern ich am meisten Dateileichen liegen habe. Diese Dateien würde ich dann von der Sicherung ausschließen und löschen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Dateileichen = Dateien, vor Ewigkeiten heruntergeladen, und seitdem nie wieder angefasst. Das heißt, &lt;code&gt;access_time(Leiche) &amp;lt; now – x_days&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Diese Leichen möchte ich finden, um sie hinterher (nach manueller Überprüfung) zu löschen. Meist sind das verhaltete Installationsdateien irgendwelcher Software (die ich meist gar nicht mehr benötige) oder Ergebnisse alter abgeschlossener Analysen. Im Allgemeinen, oft jede Menge Schrott, den ich bedenkenlos löschen kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;whitelist&quot;&gt;Whitelist&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Manchmal sind es jedoch auch Dateien&#x2F;Ordner, die ich gerne für später aufheben würde (“es kann ja sein, dass man es nochmal braucht” – hehehe). Das bedeutet, ich möchte eine &lt;em&gt;Whitelist&lt;&#x2F;em&gt; mit Dateien und Ordnern führen, die ich von der Suche per se ausschließe, da ich sie für wichtig erachte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;verzeichnis-gruppierung&quot;&gt;Verzeichnis-Gruppierung&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Außerdem stellte ich schnell fest, dass die Übersichtlichkeit schnell flöten geht, wenn ich einfach alle solche Dateien nach STDOUT schreibe. Daher wollte ich die Dateien nach Verzeichnis gruppieren und pro Verzeichnis nur die Anzahl solcher Leichen ausgeben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da ich im Netz nur spartanische Skripte ohne Whitelist Funktionalität gefunden hab, hab ich kurzerhand selbst ein kleines Bash Skript geschrieben, basierend auf &lt;strong&gt;find&lt;&#x2F;strong&gt;, &lt;strong&gt;grep&lt;&#x2F;strong&gt; und &lt;strong&gt;gawk&lt;&#x2F;strong&gt;.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Zunächst sucht &lt;strong&gt;find&lt;&#x2F;strong&gt; im angegebenen Verzeichnisbaum nach allen Dateien (nicht Ordnern), auf die mindestens seit x Tagen nicht zugegriffen wurde.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Dann testet &lt;strong&gt;grep&lt;&#x2F;strong&gt;, welche dieser Dateien gegen mindestens eins der Whitelist-Pattern matched und filtert diese heraus.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;Schließlich ist &lt;strong&gt;gawk&lt;&#x2F;strong&gt; für das Gruppieren der Leichen pro Verzeichnis zuständig. Hierzu iteriert es über jede Dateileiche, und erhöht für jedes seiner Oberverzeichnisse bis hin zu root die Leichen-Zahl um eins.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Datei &lt;code&gt;&#x2F;home&#x2F;user&#x2F;Downloads&#x2F;test.txt&lt;&#x2F;code&gt; eine Leiche, so wird die Leichenzahl für&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;&#x2F;&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;&#x2F;home&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;&#x2F;home&#x2F;user&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;code&gt;&#x2F;home&#x2F;user&#x2F;Downloads&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;je um eins erhöht. Am Ende schreibt gawk die Counts pro Verzeichnis sortiert nach Verzeichnis nach STDOUT.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-skript&quot;&gt;Das Skript&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;pre data-lang=&quot;bash&quot; class=&quot;language-bash z-code&quot;&gt;&lt;code class=&quot;language-bash&quot; data-lang=&quot;bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-begin z-shell&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;! &#x2F;bin&#x2F;bash&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-support z-function z-test z-begin z-shell&quot;&gt;[&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-meta z-group z-expansion z-parameter z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-variable z-shell&quot;&gt;$&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-language z-shell&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-keyword z-operator z-logical z-shell&quot;&gt;==&lt;&#x2F;span&gt; 2 &lt;span class=&quot;z-support z-function z-test z-end z-shell&quot;&gt;]&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-keyword z-operator z-logical z-or z-shell&quot;&gt;||&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-compound z-begin z-shell&quot;&gt;(&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-support z-function z-echo z-shell&quot;&gt;echo&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-string z-quoted z-double z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-begin z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;Two arguments expected&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-end z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-keyword z-operator z-logical z-and z-shell&quot;&gt;&amp;amp;&amp;amp;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-function z-shell&quot;&gt;exit&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-compound z-end z-shell&quot;&gt;)&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-support z-function z-printf z-shell&quot;&gt;printf&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-string z-quoted z-double z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-begin z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;Finding subfolders in %s with files not accessed at least %d days\n&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-end z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-meta z-group z-expansion z-parameter z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-variable z-shell&quot;&gt;$&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-other z-readwrite z-shell&quot;&gt;1&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; &lt;span class=&quot;z-meta z-group z-expansion z-parameter z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-variable z-shell&quot;&gt;$&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-other z-readwrite z-shell&quot;&gt;2&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-function z-shell&quot;&gt;touch&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; ausmisten.whitelist&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-begin z-shell&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt; look for files in given folder which are older than given number of days &lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-function z-shell&quot;&gt;find&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-meta z-group z-expansion z-parameter z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-variable z-shell&quot;&gt;$&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-other z-readwrite z-shell&quot;&gt;1&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-parameter z-option z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-parameter z-shell&quot;&gt; -&lt;&#x2F;span&gt;atime&lt;&#x2F;span&gt; +&lt;span class=&quot;z-meta z-group z-expansion z-parameter z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-variable z-shell&quot;&gt;$&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-other z-readwrite z-shell&quot;&gt;2&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-parameter z-option z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-parameter z-shell&quot;&gt; -&lt;&#x2F;span&gt;type&lt;&#x2F;span&gt; f &lt;span class=&quot;z-keyword z-operator z-assignment z-redirection z-shell&quot;&gt;&amp;gt;&lt;&#x2F;span&gt; ausmisten.result&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-begin z-shell&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt; filter files based on whitelist&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-function z-shell&quot;&gt;grep&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-parameter z-option z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-parameter z-shell&quot;&gt; -&lt;&#x2F;span&gt;vf&lt;&#x2F;span&gt; ausmisten.whitelist ausmisten.result &lt;span class=&quot;z-keyword z-operator z-assignment z-redirection z-shell&quot;&gt;&amp;gt;&lt;&#x2F;span&gt; ausmisten.filtered&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-comment z-begin z-shell&quot;&gt;#&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt; print number of such files per folder&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-comment z-line z-number-sign z-shell&quot;&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-support z-function z-printf z-shell&quot;&gt;printf&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-string z-quoted z-double z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-begin z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;#files\tIn Directory\n&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-end z-shell&quot;&gt;&amp;quot;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-source z-shell z-bash&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-variable z-function z-shell&quot;&gt;gawk&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-meta z-function-call z-arguments z-shell&quot;&gt; &lt;span class=&quot;z-string z-quoted z-single z-shell&quot;&gt;&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-begin z-shell&quot;&gt;&amp;#39;&lt;&#x2F;span&gt; BEGIN{OFS=&amp;quot;\t&amp;quot;} { i=0; while((newPos = index(substr($0,i+1),&amp;quot;&#x2F;&amp;quot;)) &amp;amp;&amp;amp; newPos &amp;gt; 0) { i=i+newPos; counts[substr($0,1,i)]++; }; } END{ asorti(counts,sorted); for (i = 1; i &amp;lt;= length(counts); i=i+1) { elem = sorted[i]; print counts[elem],elem } }&lt;span class=&quot;z-punctuation z-definition z-string z-end z-shell&quot;&gt;&amp;#39;&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;span&gt; ausmisten.filtered&lt;&#x2F;span&gt;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;pre&gt;
&lt;p&gt;Argumente des Skripts sind&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;das Base-Verzeichnis in dem gesucht werden soll&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;die Anzahl Tage, die der letzte Zugriff auf eine Datei zurückliegen muss, sodass sie als Leiche betrachtet wird.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;p&gt;Die Whitelist Datei befindet sich im gleichen Verzeichnis wie das Skript und enthält pro Zeile einen absoluten Pfad:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;pre class=&quot;z-code&quot;&gt;&lt;code&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;&#x2F;.
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;&#x2F;usr&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;&#x2F;opt&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;pre&gt;
&lt;p&gt;Die erste Zeile bewirkt, dass keine versteckten Ordner&#x2F;Dateien betrachtet werden. Außerdem ist es wichtig, die Ordner mit einem endenden &#x2F; anzugeben, da ansonsten Ordner die nur einen zusätzlichen Postfix haben ebenfalls ausgeschlossen werden: &lt;em&gt;&#x2F;home&#x2F;user&#x2F;test&lt;&#x2F;em&gt; würde auch den Ordner &lt;em&gt;&#x2F;home&#x2F;user&#x2F;test2&lt;&#x2F;em&gt; ausschließen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;In meinem Download-Verzeichnis findet das Skript mit &lt;code&gt;sh ausmisten.sh &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads 100&lt;&#x2F;code&gt; die folgenden Leichen (länger als 100 Tage kein Zugriff):&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;pre class=&quot;z-code&quot;&gt;&lt;code&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;Finding subfolders in &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads with files not accessed at least 100 days
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;# files In Directory
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;53 &#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;53 &#x2F;home&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;53 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;53 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;10 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;RRW&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;1 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;RRW&#x2F;META-INF&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;28 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;freduce&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;3 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;freduce&#x2F;R.packages&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;25 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;freduce&#x2F;bin&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;2 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;gecko-1.2.1&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;2 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;kual&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;4 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;ncbi-blast-2.2.29+&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;2 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;ncbi-blast-2.2.29+&#x2F;bin&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;span class=&quot;z-text z-plain&quot;&gt;1 &#x2F;home&#x2F;USERNAME&#x2F;Downloads&#x2F;ncbi-blast-2.2.29+&#x2F;doc&#x2F;
&lt;&#x2F;span&gt;&lt;&#x2F;code&gt;&lt;&#x2F;pre&gt;
&lt;p&gt;Dieses Skript führe ich nun einmal wöchentlich aus, sodass ich regelmäßig ausmiste und beim nächsten Backup nicht wieder vor einem Berg von unnötigen Dateien stehe :-)&lt;&#x2F;p&gt;
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    </entry>
    <entry xml:lang="de">
        <title>Nimm dir Zeit für die wichtigen Dinge</title>
        <published>2014-10-18T00:22:23+01:00</published>
        <updated>2014-10-18T00:22:23+01:00</updated>
        
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          <name>
            
              Unknown
            
          </name>
        </author>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/zeit-wichtige-dinge/">&lt;p&gt;Heute möchte ich ein wenig aus meinem Privatleben berichten und wie ich versuche, es zu einer für mich erstrebenswerteren Form zu führen. Übrigens impliziert erstrebenswerter für mich insbesondere naturverbundener, woraus indirekt auch “gesünder” und “ausgeglichener” folgt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-grosste-und-wichtigste-herausforderung&quot;&gt;Die größte und wichtigste Herausforderung...&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;...eines Menschen zu einem glücklicheren und erfüllten Leben ist meiner Überzeugung nach, dass er&#x2F;sie sein Leben nach den eigenen Idealen lebt. Wie, das war’s schon? Ja. Auch wenn der Satz trivial klingt, ist er gar nicht so einfach umzusetzen. Wohin man auch schaut, mit wem auch immer man sich unterhält, die meisten Probleme der Erdenbewohner sind hausgemacht in dem Sinne, dass es eine zu große Diskrepanz gibt zwischen (1) dem was man als erstrebenswert und als sein Idealleben erachtet und (2) dem was man tatsächlich lebt. Eine solche “Lebens-Diskrepanz” in gesunden Maßen (wie immer) ist nicht schädlich sondern führt dazu, dass der Mensch sich auf einem gesunden  Pfad seinen Zielen nach weiterentwickelt. Ein Mensch mit einer zu großen Lebens-Diskrepanz ist jedoch selten glücklich, denn er muss sich ständig messen mit seinen Idealen die ach so hoch hängen und feststellen, dass er stetig daran scheitert sich ihnen anzunähern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine Lebens-Diskrepanz kann interne und externe Ursachen haben. Gegen beide Arten können wir etwas unternehmen: Als interne Ursache bezeichne ich beispielsweise ein übertrieben hohes Ansiedeln der Ideale, die jedes Erreichen von vornherein ausschließen oder frustrierend unrealistisch machen. Der innere Schweinehund ist eine weitere innere Ursache. Diese Ursachen haben wir direkt selbst in der Hand, indem wir das Problem erkennen und unsere Einstellung zum Problem ändern: den Schweinehund überwinden oder unsere Erwartungen niedriger ansiedeln.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Externe Ursachen sind erst einmal bestimmt durch äußere Einflussfaktoren und nicht durch uns selbst: Die Menschen um uns herum, Freunde, Familie, unsere Arbeit, die Gesellschaft mit ihren Erwartungen und sozialen Normen, aber auch die (technologischen) Möglichkeiten der Zeit. All dies beeinflusst sowohl die Art wie wir Leben (wir verbringen Freizeit am PC&#x2F;vor dem TV und weniger in geselligen Runden mit Gesellschaftsspielen, fahren mit dem Auto&#x2F;dem Bus&#x2F;der Bahn zur Arbeit und gehen weniger zu Fuß) als auch unsere Normen und Werte, Ideale und Ziele. Dies kann zur Folge haben, dass (1) wir wegen äußerer Einflüsse davon abgehalten werden unseren Idealen und Zielen nachzugehen oder (2) sich wegen der äußeren Einflüsse unsere Ideale und Ziele in das Unwirkliche verschieben. Im Allgemeinen kann man externe Ursachen lösen, indem man sich von diesen äußeren Einflussfaktoren unabhängiger macht, mit ihnen Kompromisse aushandelt oder, falls dies nicht möglich ist, sich gänzlich von ihnen löst. Dies ist in manchen Situationen sicher sehr schwierig, beispielsweise falls die Arbeitsstelle der Hauptgrund dafür ist, dass man seinen Zielen nicht folgt. Von Beispielen für solche extremen Loslösungen von der Gesellschaft liest man immer wieder und hört sich in meinen Ohren zwar sehr verlockend an, ist jedoch sicherlich mit vielen Nachteilen verbunden. Für mich scheint ein Kompromiss erstrebenswerter.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte meine Situation anhand zweier Grafiken verdeutlichen:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;&#x2F;time_pc_real.png&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;&#x2F;time_pc_ideal.png&quot; alt=&quot;&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-grunde&quot;&gt;Die Gründe&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Kurz zusammengefasst ist meine Lebens-Diskrepanz größtenteils bedingt durch die fehlerhafte Priorisierung von “PC&#x2F;Internet” und “Leben &lt;em&gt;ohne&lt;&#x2F;em&gt; PC”. Diese Diskrepanz vermittelt mir über lange Zeiträume das Gefühl, dass ich meine Zeit verschwende und nicht hundertprozentig das richtige mit meinem Leben anfange. Ich tue viele Dinge, um meinen Idealen nachzueifern (Menschen helfen, der Menschheit etwas gutes tun&#x2F;sie weiterbringen), aber dabei bleibt meine eigene Entfaltung und Sehnsüchte größtenteils auf der Strecke (mehr Nähe zur Natur, wandern, ein paar einsame Stunden). Die Ursachen sind eine Mischung aus internen und externen Faktoren, wobei die externen Faktoren überwiegen: Zu den internen Faktoren zähle ich Introvertiertheit und der daraus folgende Schweinehund. Die gewichtigen externen Faktoren sind die Art wie unsere Gesellschaft funktioniert und welche Formen sie heute annimmt. Alles ist jetzt schon und wird immer bequemer gestaltet (Transportmittel verleiten zu weniger körperlicher Bewegung), das Internet als soziales Medium verleitet dazu, weniger nach draußen zu gehen und Menschen in der Realität zu treffen, insgesamt haben alle technologischen Errungenschaften wie der PC, das Internet, Spielekonsolen einen hohen Suchtfaktor. Letzteres ist für mich der Hauptgrund, warum ich aus dem Digital-Sumpf nur schwer herauskomme: Ich bin süchtig! Und nicht nur ich, sondern auch viele Menschen um mich herum.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;aber-ist-das-wirklich-die-ursache&quot;&gt;Aber ist das wirklich die Ursache?&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Nein. Denn verfolge ich die kausale Kette weiter, muss ich mir eingestehen, dass die Gründe warum ich diesen externen Faulheits-Sucht-Gelüsten verfalle und nicht aus dem Digital-Sumpf herauskomme oft mein Stresspegel und “Hamsterradlebensstil” sind. Es gibt Wochen und Monate, da falle ich von einer Deadline zur nächsten und habe ständig das Gefühl, allem hinterher zu rennen und nichts zu 100% machen zu können. In diesen Zeiten leidet meine Gesundheit (Neurodermitis), meine soziale Aktivität (gehe nicht raus), aber auch das Gleichgewicht meiner Aktivitäten und Prioritäten. Ich verbringe in diesen Phasen wesentlich mehr Zeit am PC (nicht nur arbeitsbedingt, sondern auch weil ich dann besonders wenig Energie übrig habe um mich sozial zu aktivieren) und esse wesentlich mehr ungesunde Lebensmittel, auf die ich eigentlich laut meiner Ideale gerne verzichten würde. Doch auch das ist nicht der Kern des Problems, denn warum spanne ich mich beruflich überhaupt so ein? Dies sind ebenfalls Ideale, jedoch diejenigen, die sehr stark von der Gesellschaft&#x2F;Familie indoktriniert werden, nämlich: Sei fleißig, hab Erfolg auf der Arbeit, es ist gut der Menschheit zu helfen!&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Zusammengefasst: Ich verfolge in meinen Stressphasen überwiegend extern-gegebene Ideale und vernachlässige deshalb meine instinktiven und tiefen Wünsche, nämlich ein naturverbundeneres, bewussteres, PC&#x2F;Internet-unabhängigeres Leben.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mit meinem guten Freund Y. teile ich diese “Gradwanderung” zwischen den Extremen Technik und Naturverbundenheit schon seit langem. Wir arbeiten nicht nur beide im IT-Bereich, sondern wir sind auch privat leidenschaftliche Nerds. Es macht uns Spaß, mit dem PC zu basteln, neue Software&#x2F;Skripte zu schreiben oder auszuprobieren. Womit wir wieder bei der Sucht wären. Wir haben beide bereits einige Ansätze ausprobiert, um beide Leidenschaften miteinander zu vereinbaren.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Für mich kristallisiert sich jedoch mehr und mehr heraus, dass beides (für mich) nicht direkt miteinander vereinbar ist. Deshalb hege ich schon seit langem den Wunsch, meine PC-Zeit zu beschneiden und mein Leben zu einer natürlicheren Weise zurückzuführen. Besser gesagt: &lt;em&gt;Erstmalig&lt;&#x2F;em&gt; hinzuführen, denn eigentlich war ich noch nie dort: Ich bin 1986 geboren und in einem nicht armen Elternhaus aufgewachsen, weshalb ich mich in der damaligen Zeit ungehindert in die Technikwelt &lt;em&gt;zurückziehen&lt;&#x2F;em&gt; konnte. Ich wuchs damit auf und suchte mir PC-affine Freunde. Nach Jahren dieser Lebensweise war und bin ich nachwievor so stark in den PC-Denkweisen verwurzelt, dass ich mich nur mit Anstrengung daraus befreien kann. Zu den Extremzeiten musste sich jede andere Aktivität stets daran messen, wie gerne ich gerade den PC oder Laptop beiseite legen wollte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile beginnen sich in mir (Gott sei Dank) abseits der gedanklichen Überzeugung auch innere, unbewusste Widerstände gegen den ständigen PC-Konsum zu entwickeln. Dies umfasst beispielsweise das ständige Online-Sein in diversen Messengern, das zeitfressende Spielen von MMORPGs oder sonstigen Spielen im Multiplayer (die ja prinzipiell unendlich lange weitergespielt werden können). Die Art der Spiele die ich spiele hat sich ebenfalls geändert. Während ich früher noch Shooter, Aufbaustrategie, Rollenspiele und so ziemlich alles andere gespielt habe, was mir vor die Linse kam, beschränke ich mich nun auf (1) Indie-Titel, die in mir ein tiefes Verlangen ansprechen (meist haben sie mit Naturverbundenheit zu tun, wie zB “The Long Dark”), (2) sehr komplexe Spiele, bei denen ich nachdenken muss und die nicht nach Schema-F ablaufen und (3) Multiplayer-Titel, die ich mit &lt;em&gt;realen&lt;&#x2F;em&gt; Freunden spiele. Dies ist nur ein Aspekt meines digitalen Lebens, der sich für mich auf eine natürlichere und &lt;em&gt;wichtige&lt;&#x2F;em&gt; Art gewandelt hat.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-plan&quot;&gt;Ein Plan&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Während meines letzten Besuchs bei Y. haben wir einige dieser Aspekte diskutiert und nachdem ich mich (wieder einmal) lauthals über meine eigene Lebensweise aufgeregt habe, haben wir einen Plan aufgestellt.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Da es schwer ist, sich aus eigener Kraft aus dem PC&#x2F;Internet-Sumpf zu befreien, arbeiten wir zusammen. Wir beide protokollieren und kontrollieren mithilfe von &lt;a title=&quot;workrave&quot; href=&quot;http:&#x2F;&#x2F;www.workrave.org&#x2F;&quot;&gt;workrave&lt;&#x2F;a&gt;, wie viel Zeit wir am jeweiligen Tag am PC verbracht haben. Dabei wird zwischen Arbeits- und Privatzeit unterschieden. Der Plan umfasst dabei für mich folgende Punkte an die ich mich jeden Tag halte:&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;An Arbeitstagen beschränke ich mich auf 1,5h Freizeit am PC.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;An Nicht-Arbeitstagen verbringe ich höchstens 3h am PC.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;h3 id=&quot;belohnungen-zuckerbrot&quot;&gt;Belohnungen (Zuckerbrot)&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Für jede Stunde, die wir weniger am PC verbringen, dürfen wir am selbigen Tag (mit gutem Gewissen!) zwei Folgen Serie oder einen Film schauen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h3 id=&quot;bestrafungen-und-peitsche&quot;&gt;Bestrafungen (und Peitsche)&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Für jede angefangene Stunde, die wir länger am PC sitzen zahlen wir 1€ in die gemeinsame Reisekasse (heute habe ich 5€ zu zahlen).&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h3 id=&quot;wie-nutzen-wir-die-neue-zeit&quot;&gt;Wie nutzen wir die neue Zeit?&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Wir haben beide eine Priorisierung aufgestellt, wie wir die neugewonnene Zeit nutzen möchten. Meine umfassen auf den ersten Rängen (1) mehr soziale Unternehmungen, (2) mehr Sport, (3) mehr Natur (z.B.: Gewächshaus) und (4) mehr Lesen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h3 id=&quot;gegenseitiger-austausch&quot;&gt;Gegenseitiger Austausch&lt;&#x2F;h3&gt;
&lt;p&gt;Wir wollen uns regelmäßig austauschen, wie es läuft und woran es hapert. Um sich zu motivieren ist es wichtig, dass man &lt;em&gt;gerade dann&lt;&#x2F;em&gt; darüber spricht, wenn man scheitert. Alle zwei Wochen werden wir den Plan reevaluieren und gegebenenfalls verbessern.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Wie es bei uns beiden läuft, werdet ihr hier und auf Y.’s Blog (link folgt) bald nachlesen können! :-)&lt;&#x2F;p&gt;
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        <title>Konzentrationssteigerung durch Arbeit im Stehen</title>
        <published>2014-08-08T23:25:09+01:00</published>
        <updated>2014-08-08T23:25:09+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/konzentration-stehen/">&lt;p&gt;Angespornt durch einen Artikel mit dem provokanten Titel [&quot;Sitzen ist das neue Rauchen&quot;]&lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot; id=&quot;fr-1-1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;, beschäftigte ich mich mit einem Thema, über das ich in letzter Zeit bereits häufiger schlechtes gehört hatte. Die jedoch recht provokant gehaltenen Titel über das Thema machten mich zunächst einmal misstrauisch, und ich machte mich sodann auf die Suche nach wissenschaftlich fundierten Arbeiten und wurde fündig.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;wie-viel-zeit-verbringen-wir-im-sitzen&quot;&gt;Wie viel Zeit verbringen wir im Sitzen?&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Sitzen ist für den modernen Menschen das normalste von der Welt, insbesondere während der Arbeitszeit im Büro. Als Wissenschaftler (der Bioinformatik) bewältige ich 90% meiner Arbeit am PC und daher bislang gezwungenermaßen im Sitzen auf dem Bürostuhl. Die restlichen 10% (geschätzt) entfallen auf Meetings, während denen ich zwar von A nach B laufen muss, dort jedoch auch wieder sitze. Zudem bin ich auch in meiner Freizeit ein PC-affiner Mensch, der gerne mal am PC zockt, Filme und Serien schaut oder sich über Online-Zeitungen auf den aktuellen Stand bringt. Sprich: Ich verbringe so ziemlich meinen ganzen Tag im Sitzen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Obgleich ich durch sportliche Betätigungen wie Joggen, Badminton und Aikido-Dehnübungen meinem Körper Ausgleich gebe, sind diese prozentual und ehrlich betrachtet nur ein Tropfen auf den Heißen Stein. Diese summieren sich pro Tag nämlich maximal auf eine Stunde.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-korperlichen-auswirkungen-des-sitzens&quot;&gt;Die körperlichen Auswirkungen des Sitzens&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Instinktiv betrachtet kann der Mensch nicht für langes Herumsitzen oder -liegen gemacht sein, da wir uns in grauer Vorzeit im Laufe der späteren Evolution überwiegend auf der Suche nach Beeren, Kräutern, Wasser und anderen Nahrungsmitteln oder im Konflikt mit unseren nächsten Nachbarn befunden haben. Natürlich kann ich dies nicht belegen, instinktiv ist in meinen Augen jedoch der Umstand des langen Herumsitzens eine Erscheinung unserer technologisierten Zeit und nicht etwa schon immer so gewesen. Tatsächlich wird auch der Anti-Sitz-Befürworter James A. Levine mit den Worten zitiert&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Evolutionär sind wir darauf ausgerichtet zu jagen und zu sammeln, zu säen und zu ernten, also darauf, den ganzen Tag in Bewegung zu sein und Tausende von Kalorien zu verbrennen. Und nicht darauf, wie verrückt eine halbe Stunde auf dem Laufband zu rennen und anschließend 15 Stunden zu sitzen. &lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot; id=&quot;fr-2-1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#fn-2&quot;&gt;2&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Laut ihm ist es also nicht genug, morgens und abends Sport zu treiben, sondern die einzige Lösung zur Sitzproblematik ist, sich das Sitzen so weit wie möglich abzugewöhnen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Unter dieser Prämisse kann man sich leicht vorstellen, dass langes Herumsitzen auf den Körper durchaus negative und ungesunde Auswirkungen haben kann.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach einer Stunde Sitzen sinkt die Produktion von Enzymen im Körper, die für die Fettverbrennung sorgen, um rund 90 Prozent. Ausgedehntes Sitzen verlangsamt unseren Stoffwechsel und verringert so zum Beispiel den Pegel von Lipoprotein hoher Dichte, das überflüssiges Cholesterin zurück zur Leber transportiert. &lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot; id=&quot;fr-1-2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Eine in diesem Artikel zitierte Publikation bezieht diesen Umstand direkt auf moderne Krankheiten unserer Zeit&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Strong evidence shows that physical inactivity increases the risk of many adverse health conditions, including major non-communicable diseases such as coronary heart disease, type 2 diabetes, and breast and colon cancers, and shortens life expectancy. &lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot; id=&quot;fr-3-1&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#fn-3&quot;&gt;3&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;blockquote&gt;
&lt;h2 id=&quot;mogliche-ansatze&quot;&gt;Mögliche Ansätze&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Im Laufe der Zeit bin ich bereits einigen möglichen Lösungsansätzen über den Weg gelaufen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;“Wander Meetings”&lt;&#x2F;strong&gt; &lt;sup class=&quot;footnote-reference&quot; id=&quot;fr-1-3&quot;&gt;&lt;a href=&quot;#fn-1&quot;&gt;1&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;sup&gt;: Eine äußerst interessante Idee aus, bei der alle Meetings während einer kleinen Wandertour abgehalten werden. Ich bezweifle jedoch einerseits, dass hier alle meine Meeting-Partner mitmachen würden und andererseits ist dies oft für unsere Meetings schlichtweg nicht möglich, da wir auf einen Computer zur Präsentation angewiesen sind.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Stehhocker in Büros&lt;&#x2F;strong&gt;: Statt sich auf herkömmliche Stühle zu setzen, lehnt man sich gegen einen Stehhocker. Dieser stabilisiert den Körper und ermöglicht so ein “einfacheres” Sitzen, das die Schmerzen in Gliedern und Beinen nach zu langem Stehen ersparen soll. Die Frage ist jedoch, ob dies exakt die selben physiologischen, metabolischen Auswirkungen hat, wie ein “echtes” Stehen. Zudem erfordert dies einen hohen Tisch.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Laufband-Schreibtisch&lt;&#x2F;strong&gt;: Statt sich den PC auf einen herkömmlichen Schreibtisch zu stellen, kann man diesen auch auf einem Laufband montieren und so stets während der Arbeit laufen (&lt;a rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;https:&#x2F;&#x2F;www.youtube.com&#x2F;watch?v=HSgUPqygAww&quot;&gt;Linus Torvalds rulz&lt;&#x2F;a&gt;). Dies ist übrigens auch das Ideal von James A. Levine, der sich erhofft dass in Zukunft alle Amerikaner in ihren Büros nur noch an solchen Bändern arbeiten.&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Höhenverstellbare Schreibtische&lt;&#x2F;strong&gt;: In vielen Büros mittlerweile Vorschrift sind höhenverstellbare Schreibtische, die sich der individuellen Körpergröße anpassen lassen. Oft sind diese jedoch nicht dafür gedacht, von den Personen im Stehen verwendet zu werden und können nicht hoch genug eingestellt werden. Zudem waren mir diese Schreibtische für den Privatgebrauch zu teuer, sodass ich mir kurzer Hand einen manuellen Stehtisch gebaut habe :-)&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ul&gt;
&lt;h2 id=&quot;personliche-konsequenzen&quot;&gt;Persönliche Konsequenzen&lt;&#x2F;h2&gt;
&lt;p&gt;Da ich des Öfteren Home-Office betreibe und ich zu geizig bin, mir für zu viel Geld einen höhenverstellbaren Schreibtisch anzuschaffen, habe ich mir kurzerhand einen Arbeits-Tisch gebastelt, der zufälligerweise ideal auf meine Körpergröße passt. An diesem Schreibtisch arbeite ich nun seit ein paar Tagen und mein Gehirn kommt in dieser Arbeitsposition wesentlich besser in die Gänge, als im Sitzen. Ich werde diese Arbeitsweise noch ein paar Wochen lang austesten und sehen, ob sie sich auch auf Dauer bewährt. Falls ja, werde ich mir die Sache mit einem teureren höhenverstellbaren Schreibtisch eventuell doch noch einmal überlegen und meinen Stuhl durch einen Lehnhocker ersetzen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;&#x2F;IMG_20140804_115348.jpg&quot; alt=&quot;Stehschreibtisch im Eigenbau&quot; &#x2F;&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Frohes Arbeiten! :-)&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;section class=&quot;footnotes&quot;&gt;
&lt;ol class=&quot;footnotes-list&quot;&gt;
&lt;li id=&quot;fn-1&quot;&gt;
&lt;p&gt;http:&#x2F;&#x2F;www.harvardbusinessmanager.de&#x2F;blogs&#x2F;a-883994.html &lt;a href=&quot;#fr-1-1&quot;&gt;↩&lt;&#x2F;a&gt; &lt;a href=&quot;#fr-1-2&quot;&gt;↩2&lt;&#x2F;a&gt; &lt;a href=&quot;#fr-1-3&quot;&gt;↩3&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li id=&quot;fn-2&quot;&gt;
&lt;p&gt;http:&#x2F;&#x2F;sz-magazin.sueddeutsche.de&#x2F;texte&#x2F;anzeigen&#x2F;40717&#x2F;Ruehrt-Euch &lt;a href=&quot;#fr-2-1&quot;&gt;↩&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;li id=&quot;fn-3&quot;&gt;
&lt;p&gt;https:&#x2F;&#x2F;www.ncbi.nlm.nih.gov&#x2F;pubmed&#x2F;22818936 &lt;a href=&quot;#fr-3-1&quot;&gt;↩&lt;&#x2F;a&gt;&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;&#x2F;li&gt;
&lt;&#x2F;ol&gt;
&lt;&#x2F;section&gt;
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        <title>Platons Höhlengleichnis und die Diplomatiebereitschaft</title>
        <published>2012-12-14T23:21:51+01:00</published>
        <updated>2012-12-14T23:21:51+01:00</updated>
        
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        <content type="html" xml:base="https://blog.wiwie.dk/de/platon/">&lt;p&gt;Platons Höhlengleichnis ist zeitlos. Auch heute entdecke ich schon bei grober Überlegung facenrette Anwendungsmöglichkeiten. Das Höhlengleichnis beinhaltet viele interpretations- und standpunktabhängige Botschaften. Natürlich nur, solange der Mensch ein offenes Ohr hat. Egal auf welche Situation ich es anwende, ich finde stets Möglichkeiten, Missstände unserer heutigen Zeit auf die abstrakte Erzählung abzubilden und entdecke mögliche Auswege.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Das Höhlengleichnis ist unter anderem eine Botschaft von Verständnis. Eine Botschaft, die Tugenden wie Geduld und Durchhaltevermögen vermitteln möchte.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Betrachten wir einmal den Vegetarismus: Für diejenigen, die sich aus moralischen Gründen vegetarisch ernähren, steht dahinter die Idiologie, dass jegliche Lebewesen (nicht nur die der Erde) die selben Rechte und Freiheiten besitzen sollen. Dies impliziert Antworten auf verschiedenste Fragen: Darf man Menschen töten? Darf man Tiere töten? Benötigen wir überhaupt eine begriffliche Unterscheidung zwischen &quot;Tier&quot; und Mensch, wenn dieser rein wissenschaftlich gesehen, genauso ein Tier ist? Nur wer für sich selbst klare Antworten auf diese Fragen gefunden hat, kann sich aus Überzeugung zum Vegetarismus oder sogar Veganismus bekennen. Finden erfordert jedoch eine vorherige Suche, also das Konfrontieren mit dem Thema und dem Stellen unangenehmer Fragen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Der Vegetarismus, als ein Thema unter vielen, zeigt mir in Gesprächen immer wieder auf, wie schwierig es sich für den Menschen gestaltet, sich unter Vertretung unterschiedlicher Weltanschauungen auf Kompromisse zu verständigen und wie wenig bereit der menschliche Geist ist, von seinem gelernten Weltbild abzuweichen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eines der Kern-Probleme beim alleinigen Thematisieren des Vegetarismus oder Veganismus ist, die gegenseitige Abwehrhaltung, die die Gesprächspartner im Allgemeinen sofort einnehmen. Vegetarier vertreten in der Öffentlichkeit eine teils unpopuläre und ungewohnte Idiologie, die sie selbst für sich als Wahrheit entdeckt haben. Als Konsequenz folgt jedoch, dass die Lebensweise und Weltanschauung der Mehrheit der menschlichen Bevölkerung nicht wahr, eben falsch ist. Es ist leider nur allzu oft so, dass alle Beteiligten in dieser Situation ihre Arme verschränken. Der Vegetarier versucht erfolglos seine Wahrheit mit seinen Mitmenschen zu teilen und verzweifelt an deren &quot;Ignoranz&quot;. Auf der anderen Seite führt die indirekt geäußerte Kritik an der gelebten Norm bei den allermeisten Menschen zu einer Defensivhaltung und damit zu einer vollkommenen Vergeblichkeit der diplomatischen Bemühungen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Eine solche Diskussion kann nur erfolgreich sein, wenn beide Seiten bereit sind, ihr eigenes Weltbild zu hinterfragen und gegebenfalls von ihrer Position abzuweichen. Allzu oft ist dies nicht der Fall und Gespräche führen lediglich zu Frust und zu verhärteten Fronten.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Diese Situation kann man auch im Höhlengleichnis entdecken. Die Gefangenen leben in einer Höhle, einer abstrahierte Wahrnehmung der Realität oder wie Platon es formuliert, dem reinen Guten oder Geistigen. Menschen, die die Höhle verlassen und mühsam lernen müssen, dass ihr bereits gelebtes Leben auf Pfeilern gegründet war, die lediglich ein Abbild der Realität sind, kehren zurück zu ihren Mitmenschen mit ihren neuen Erkenntnissen und Wahrheiten. Doch die Menschen in der Höhle sind nicht etwa dankbar für die neue Botschaft, sondern vielmehr sind sie verschreckt und bereit, zukünftige Messias kaltblütig ruhigzustellen. Dies ermöglicht ihnen, ihr Scheinleben zu bewahren ohne ihre Grundfeste hinterfragen zu müssen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist, dass der in die Höhle Zurückkehrende seinen Standpunkt behutsam und diplomatisch darlegt und auch bereit ist, dafür Zeit und Schweiß aufzubringen. Ungeduld ist wenig hilfreich, aber Verständnis umso mehr. Ein vorschnelles Verurteilen der Mitmenschen wird keinen Fortschritt erzielen.&lt;&#x2F;p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits ist es für jeden Menschen unerlässlich, kritikfähig zu werden und sich auch oder gerade mit unbeliebten Weltanschauungen auseinanderzusetzen und sie zumindest logisch nachvollziehen und die Beweggründe dahinter verstehen zu können. Oft geht es nämlich viel weniger darum, penibel und konsequent eine Idiologie zu befolgen und sich sehr stringenten Regeln zu unterwerfen, als viel mehr darum, den in einer Idiologie steckenden wahren Kern zu ergründen, und für sich selbst zu erkennen, wo die individuellen Grenzen liegen. Diese Herangehensweise an ein solch grundlegendes Thema führt automatisch zu mehr Diplomatiebereitschaft auf beiden Seiten, da die zu schlagende Brücke zwischen den Standpunkten kleiner wird.&lt;&#x2F;p&gt;
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